Der Internationale GTH Kongress

Im Bewusstsein, dass jede individuelle Begegnung zwischen Menschen letztlich ein offenes Geschehen ist, will der Kongress, indem er alle zwei Jahre ein zentrales Thema von unterschiedlichen Seiten beleuchtet, das Verständnis für weitere Sichtweisen fördern.

Auf diese Weise soll der Kongress die innere Freiheit und Toleranz und damit auch die Möglichkeiten therapeutischen sowie mitmenschlichen Fühlens und Handelns erweitern helfen.
In den Vorträgen, den praxisorientierten Beiträgen sowie in den Selbsterfahrungsseminaren steht das Menschenbild im Vordergrund, das unter Gesundung oder gar Heilung nicht lediglich Wiedererlangung einer Funktion versteht, sondern auch die Sinnebene des menschlichen Seins und die individuellen, nicht „objektivierbaren“ Persönlichkeits- und Lebensinhalte anspricht.

Das offene Gespräch untereinander ist dabei ein wesentlicher Beitrag. Nach nunmehr 25 Kongressjahren ist eben diese offene Begegnung zwischen den Kongressteilnehmerinnen und Kongressteilnehmern zur guten Tradition geworden.

Der Kongress findet in der Regel alle zwei Jahre in der ersten Novemberwoche in Meersburg am Bodensee statt und bietet so den Teilnehmern eine kontinuierliche Möglichkeit zur Selbsterfahrung und zum interdisziplinären Erfahrungsaustausch.

Renommierte DenkerInnen und TherapeutInnen aus komplementären Bereichen treffen sich, um gemeinsam mit den KongressteilnehmerInnen die Fortentwicklung alternativer Behandlungsansätze aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Der Kongress ist offen für alle Interessierten. Er richtet sich an medizinische und naturheilkundliche Behandler und Psychotherapeuten, an alle Berufsgruppen, die mit Menschen zu tun haben, an Lehrer, Sozialarbeiter, Hebammen u. a. Auch Personen, die in der Prävention, im Coaching oder im Management und Handel tätig sind, sowie interessierte Laien können mit dem Wissen ihr Spektrum an Fähigkeiten erweitern.

Die alte Burg in Meersburg, das Schloss und das ferne Gebirge über dem Bodensee erwecken eine Stimmung, die zur Besinnung, zum Innehalten und zur Einkehr anregt.
Mesmer, der ungewöhnliche Arzt, der gegen die „aufklärerische“ Strömung seiner Zeit die Beziehungen alles Seienden untereinander hervorhob und „die Droste“, die tiefsinnige Dichterfürstin, haben hier gelebt und scheinen in den historischen Gassen und an der Seepromenade wieder gegenwärtig zu sein, wenn im Spätherbst der Touristenstrom versiegt ist. Diese Jahreszeit ist die Zeit unseres Kongresses.

Sie sind herzlich eingeladen auf Mesmers Spuren der von ihm postulierten „feinen Flut, die alles Lebendige durchfließt“, nachzuspüren. Gerne erwarten wir Sie in der Mesmer-Stadt Meersburg am Bodensee.

Der Veranstalter

Die Deutsche Gesellschaft für Therapeutische Hypnose und Hypnoseforschung e. V. ist eine gemeinnützige Körperschaft zur Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege. Sie verfolgt satzungsgemäß u. a. das Ziel, hypnotische Bewusstseinslagen vor allem im therapeutischen, aber auch im alltäglichen Bereich zu erforschen und ihre kreative Nutzung zu erschließen. Die GTH bietet Fort- und Weiterbildung, vor allem in der tiefenpsychologisch fundierten Analyse in Hypnose an.