Hintergrund zu Hypnose

Hypnose ist entwicklungsgeschichtlich der älteste Bewusstseinszustand des Menschen, der in den entsprechenden Gehirnbereichen ständig aktiv bleibt und lebenswichtige Aufgaben erfüllt. Er ist sehr viel älter als der Schlaf und das rationale "Wachbewusstsein" und vermischt sich ständig mit diesen beiden jüngeren Bewusstseinszuständen.

In der therapeutischen Hypnose der GTH bleiben sowohl der freie Wille, das Bewusstsein als auch die Erinnerung an das erhalten, was während der Hypnose an Eindrücken und Botschaften aus tieferen Bewusstseinsebenen auftaucht und unter Mithilfe des Hypnosetherapeuten analytisch bearbeitet wird.

Werner J. Meinhold
Werner J. Meinhold

Diese Form der analytischen therapeutischen Hypnose unterscheidet sich von vielen weit verbreiteten Hypnoseformen (z. B. auch die Show-Hypnose), deren Vorgehensweise nicht den Regeln einer hypno-integrativen tiefenpsychologisch orientierten Therapie in Hypnose (H.I.T.T.®) entspricht. Wesentlicher Bestandteil der H.I.T.T.® ist der therapeutische Einbezug der frühkindlichen Entwicklungsphasen, innerhalb derer häufig die Ursache aktueller Erkrankungen und Störungen zu suchen, aber auch dort mittels der analytischen Hypnose aufzuarbeiten ist.

Die H.I.T.T.® wurde als erfolgreiche Therapieform von Werner J. Meinhold begründet.

Informationen zu Hypnose

Welche Therapie ist für mich geeignet?

Diese Frage gehört in die Verantwortung des behandelnden Therapeuten (z. B. Arzt, Psychotherapeuten, Heilpraktiker oder Heilpraktiker Psychotherapie). Schulmedizinische, naturheilkundliche oder andere Behandlungsverfahren haben dabei bestimmte Behandlungsschwerpunkte.

Welche Therapeutin, welcher Therapeut kommt für mich in Frage?

Therapeutinnen und Therapeuten mit einem GTH-Abschluss haben eine qualitativ gute Ausbildung absolviert. Auch sind sie zu einer ständigen Fortbildung verpflichtet, um neue bzw. vertiefte Erkenntnisse der jeweils therapeutisch zu empfehlenden Behandlungsansätze zu erhalten.

Nicht jede Behandlung hat notwendigerweise die Anwendung der Hypnose im engeren Sinn zur Folge.

Wie ist die Hypnose als Therapieform zu sehen?

Die therapeutischen Möglichkeiten, die sich aus dem bewussten Einsatz der Hypnose erschließen, sind jedoch in ihrer Reichweite kaum zu überschätzen. Die neue Definition der Hypnose zeigt zudem, dass grundsätzlich jede Behandlungssituation (also auch bei nicht-psychotherapeutischen Therapien) hypnotische Elemente enthält, die natürlich auch dann wirksam sind, wenn der betreffende Therapeut und sein Patient nichts von Hypnose wissen; dies hat allerdings oft abträgliche Folgen, z. B. durch unbewusste Negativsuggestionen seitens des Therapeuten (Beispiel: Mitteilung einer schlechten Prognose wird wie eine Suggestion verarbeitet).